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Tipps für den tabellarischen Lebenslauf

Fehler im Lebenslauf können schon das Aus bei einer Bewerbung bedeuten

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Er ist Pflichtteil jeder Bewerbung: der Lebenslauf. In Deutschland hat sich die tabellarische Form etabliert. Ein paar Dinge sollten Sie dabei beachten.

Sie wollen sich für einen neuen Job bewerben? Dann sollten Sie besonders auf den Lebenslauf achten. Mancher Personaler liest ihn sogar vor dem Anschreiben. Wenn Sie sich die Mühe mit dem Layout sparen möchten, können Sie einfach unseren kostenlosen Editor nutzen:
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In Deutschland hat sich in Bewerbungen der tabellarische Lebenslauf durchgesetzt. Wie der aussieht? Vermutlich haben Sie schon automatisch das richtige Bild im Kopf, wenn Sie an einen Lebenslauf denken. Seine Grundstruktur entspricht einer Tabelle, nur ohne sichtbare Trennlinien. Wie etwa in diesem Muster:

Muster LebenslaufDie Informationen sind in verschiedene Spalten aufgeteilt. Links stehen beispielsweise die Zeiträume der Beschäftigung (etwa „10/2013 – 04/2015“), in der nächsten Spalte folgen die Jobbeschreibung und der Arbeitgeber („Bürokaufmann bei der Firma X“). So ist auf einen Blick erkennbar, wann Sie was gemacht haben.

Das Layout des tabellarischen Lebenslaufs folgt einem festen Schema. Im oberen Drittel der Seite stehen Ihre persönlichen Informationen (Name, Geburtsdatum, usw.). Im Layout des Lebenslaufs folgen als nächstes die Blöcke „Berufserfahrung“, „Ausbildung“ und „Weitere Kenntnisse“ bzw. „Weitere Qualifikationen“, jeweils tabellarisch dargestellt. Für Aufbau und Inhalt finden Sie hier Empfehlungen. Beginnen Sie mit der aktuellsten Beschäftigung oder der letzten Ausbildungsstation, der Jetzt-Zustand interessiert den Personaler am meisten.

Zurück zum tabellarischen Lebenslauf: Wichtig ist, dass die verschiedenen Info-Blöcke sichtbar voneinander getrennt sind und jeweils eine aussagekräftige Überschrift erhalten. Ob am Ende des tabellarischen Lebenslaufs Ihre Unterschrift (mit Ort und Datum) steht oder nicht – darüber scheiden sich die Geister. Eher traditionell eingestellte Personaler legen noch Wert darauf, anderen ist es in Zeiten elektronischer Kommunikation egal. Fakt ist, dass der Lebenslauf nicht weniger Gültigkeit besitzt, wenn er nicht unterschrieben ist. Sie können den Platz deshalb auch für den Hinweis auf Engagements in Vereinen oder private Aktivitäten nutzen, die zum Job passen – etwa die Funktion als Kassenwart im Fußballverein, wenn Sie sich für einen Job als Bankberater bewerben.

Alles klar? Neben dem Lebenslauf brauchen Sie natürlich ein Anschreiben. Schauen Sie sich ein handfestes Muster-Praxisbeispiel an oder erstellen Sie es sich doch einfach mit unserem Editor zusammen:
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Zum Abschluss noch ein Tipp von einer Expertin:

„Sie sollten neben dem Inhalt auch auf das Format des Lebenslaufs achten. Er sollte leicht zu lesen und übersichtlich gestaltet sein. Beginnend mit der aktuellen Position arbeitet man sich am besten chronologisch absteigend nach unten. Punkte, die besonders wichtig für die gewünschte Position sind, sollten besonders hervorgehoben werden.“

Christiane Köhler, Leitung Recruiting Center, BurdaServices


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