5 Tipps: Wie der Jobwechsel am besten gelingt

Mann hat Kopfhörer auf und tanzt © Westend 61 / Getty Images

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Fast jeder Angestellte liebäugelt im Laufe seiner Karriere damit, den Arbeitgeber zu wechseln. Mit diesen fünf Tipps stellst Du die Weichen für eine neue berufliche Zukunft.

Mit dem Ausbruch der Coronapandemie hat sich auch auf dem Arbeitsmarkt einiges verändert. Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran, etliche Betriebe mussten Stellen streichen, viele Angestellte in Kurzarbeit verharren.

Logisch, dass sich gerade in diesen Zeiten etliche Berufstätige mit einem Jobwechsel beschäftigen oder es sogar müssen. Berufliche Veränderungen sind stets eine Herausforderung. Mit diesen fünf Tipps der Zeitschrift "Capital" bereitest Du Dich optimal auf eine neue geschäftliche Zukunft vor.

Das Wichtigste an erster Stelle: der Selbstcheck

Wo will ich hin und warum will ich weg? Diese Fragen sollten sich Wechselwillige als erstes stellen. Um auszuloten, wohin die berufliche Reise zukünftig gehen soll, ist das Thema Selbstreflexion entscheidend. Wer mit dem Gedanken an einen Jobwechsel spielt, sollte sich daher dringend vorab überlegen, welche beruflichen Aufgaben in Zukunft übernommen werden sollen, welche Fähigkeiten ihn dafür qualifizieren und vor allem welcher potenzielle Arbeitgeber überhaupt in Frage käme.  Mache Dir deshalb ausführliche Notizen, gehen in Dich und beantworte alle Punkte ausführlich. Positiver Nebeneffekt: Sollte der neue Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren abklopfen, warum Du Dich für einen Wechsel entschieden hast, hast Du die perfekten Antworten bereits parat.

Wie denkt mein Umfeld über meinen Wechselwunsch?

Ein guter Rat ist niemals teuer. Wann, wenn nicht jetzt, solltest Du auf die Meinung und Expertise Deiner Freunde und Bekannten zählen? Nutze Deine persönlichen Kontakte und frage diese nach einer Einschätzung. Decken sich Deine Vorstellungen von Deinen Stärken mit den Einschätzungen Deiner Freunde?

Sind meine Bewerbungsunterlagen aktuell?

Die letzte Bewerbungsmappe ist sicherlich schon etwas angestaubt. Zeit, um die Unterlagen zu aktualisieren und zu ergänzen. Die jüngsten Stationen im Lebenslauf solltest Du dabei zuerst einfügen. Hast Du Weiterbildungen absolviert und Zertifikate erworben? Dann ordnest Du die Unterlagen und sammelst diese in einem PDF-Dokument.

Zeit, sich weiterzubilden!

Waren Weiterbildungen vor einigen Jahren noch mit aufwendigen Vor-Ort-Terminen verbunden, hat sich durch die Digitalisierung diese Begleiterscheinung quasi in Luft aufgelöst. Nutze die Corona-Krise, um Dich aus dem Homeoffice weiterzubilden und Zusatzqualifikationen anzueignen, die für Deinen Traumjob förderlich oder sogar bindend sind. Die Auswahl an Onlineschulungen und -Weiterbildungen ist riesig. Im Internet wird jeder fündig.

Übung macht den Meister

Nach einem Vorstellungsgespräch fragen wir uns oft, was besser hätte laufen können: Waren Mimik, Gestik oder auch Antworten auf Fragen souverän und überzeugend? Nutze deshalb Video-Meetings, um Dich beim Sprechen, Argumentieren oder auch Zuhören zu beobachten. Welche Schlüsse kannst Du daraus ziehen? Wirkst Du interessiert? Ist Deine Haltung vernünftig? Wie verwendest Du während eines Gesprächs Deine Hände? Alles, was Dir auffällt, solltest Du notieren und in Zukunft daran arbeiten, die negativen Angewohnheiten abzustellen.

Sie sind im Homeoffice noch ungeübt? Kein Problem, mit diesen Tipps klappt´s!

Was muss rein, was nicht? Das gehört wirklich in den Lebenslauf

Einen Lebenslauf aufsetzen? Das haben die meisten schon mal gemacht. Doch dann will man sich auf einen neuen Job bewerben - und die Regeln von einst sind überholt. Worauf sollte man achten? 

18.08.2021