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Diese wichtigen Kleinigkeiten im Vorstellungsgespräch entscheiden über Zu- oder Absage

Auf diese Kleinigkeiten sollten Sie im Vorstellungsgespräch unbedingt achten.

© Pattanaphong Khuankaew / Getty Images

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, welche über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Das gilt auch im Bewerbungsgespräch. Welche unbemerkten Fehler können Ihnen zum Verhängnis werden?

Wenn Sie demnächst ein Vorstellungsgespräch haben und sich in der Vorbereitung befinden, setzen Sie sich vermutlich mit den wichtigsten Fragen auseinander: Was werde ich auf die Frage antworten, wo ich mich in fünf Jahren sehe? Was werde ich anziehen? Welche Stärken und Schwächen nenne ich? Wie komme ich pünktlich zu dem Termin? In dieser Vorbereitungsphase gibt es eine Menge zu beachten und tatsächlich ist sie essentiell, damit Sie später im Bewerbungsgespräch überzeugen können. Denn einen unvorbereiteten Bewerber durchschauen erfahrene Recruiter schnell…und damit wird eine Absage sehr wahrscheinlich. Doch auch eine sorgfältige Vorbereitung ist noch keine Garantie auf eine Zusage. Was Ihnen vielleicht noch nicht bewusst war, ist, dass es in den meisten Fällen nur Kleinigkeiten sind, die über Ihren Erfolg im Vorstellungsgespräch entscheiden. Aber welche?

Äußerlichkeiten

Natürlich erhalten Sie einen Job nicht nur durch ein gepflegtes Äußeres. Aber es ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in jedem Vorstellungsgespräch. Um einen guten ersten Eindruck zu machen, müssen Sie also ein ansprechendes Erscheinungsbild abgeben. Kleinigkeiten wie schmutzige Fingernägel, zerkratzte Schuhe oder eine zerknitterte Bluse können dabei das Gesamtbild stören und somit dem Personaler negativ auffallen.

Überpünktlichkeit

Dass Unpünktlichkeit ein No-go für Bewerber ist, dürfte Ihnen bewusst sein. Also versuchen Sie gewiss, um jeden Preis eine Verspätung zu vermeiden. Viele Menschen tendieren dazu, deshalb überpünktlich zu sein und beispielsweise eine halbe Stunde zu früh zu erscheinen. Das wird allerdings gerne als Zeichen von Unsicherheit oder Ängstlichkeit gewertet und bietet Ihnen damit schlechtere Startvoraussetzungen für einen überzeugenden Auftritt.

Laster

Sie möchten die verbleibende Zeit oder Ihre Nervosität daher mit einer Zigarette vertreiben? Oder es umgibt Sie noch vom Vorabend ein leichter Alkoholduft? Solche Laster fallen den Recruitern mit großer Wahrscheinlichkeit auf und wirken sich negativ auf Ihre Jobchancen aus.

Wartezeit

Bestenfalls erscheinen Sie rund fünf Minuten vor dem Termin. Doch auch dann müssen Sie noch eine gewisse Wartezeit überbrücken, in welcher Sie niemals wissen, wann Ihre Gesprächspartner um die Ecke kommen. Wer also gerade beim Essen, telefonieren oder nervösen Zurechtrücken der Kleidung „erwischt“ wird, hat seinen ersten Eindruck vermasselt. Stattdessen gilt es, freundlich sowie professionell aufzutreten und beispielsweise ein wenig in der ausliegenden Broschüre zu blättern.

Auswendig Gelerntes

Eine gute Vorbereitung ist das A und O – das wissen Sie bereits. Allerdings wäre es ein Fehler, sich alle Antworten im Voraus wortwörtlich zurechtzulegen und diese im Bewerbungsgespräch auswendig abzuspulen. Dadurch wirken Sie unsicher sowie roboterhaft. Die Personaler werden dann gezielt versuchen, Sie mit unerwarteten Fragen zu verunsichern und aus dem Konzept zu bringen. Besser ist es, zwar die Antwort grob im Kopf zu haben, aber frei zu sprechen.

Körpersprache

Das Meiden von Augenkontakt oder das Verschränken der Arme – solche und viele weitere „abwehrende“ Gesten machen Bewerber aufgrund ihrer Nervosität im Vorstellungsgespräch oft automatisch. Eine unbewusste Körpersprache also, die jedoch einen unsympathischen, verschlossenen oder sogar unehrlichen Eindruck hinterlässt.

Gemeinsamkeiten

Sie haben dasselbe Hobby wie Ihr Gesprächspartner oder andere Gemeinsamkeiten? Oft ist es Zufall, dass solche entdeckt werden – doch sie steigern Ihre Erfolgschancen enorm. Helfen Sie dem Zufall also auf die Sprünge und versuchen Sie gezielt etwas Smalltalk zu führen, um eine gemeinsame Basis zu finden. Aber Vorsicht: Bitte nicht verzweifelt wirken!

Zeitdruck

Und zuletzt ist es der Blick auf die Uhr, welchen es unbedingt zu vermeiden gilt. Er dauert zwar nur den Bruchteil einer Sekunde, doch jeder erfahrene Personaler nimmt ihn wahr. Dadurch wirken Sie desinteressiert, gestresst oder eben so, als würden Sie das Ende des Gesprächs herbeisehnen. All diese Interpretationen mindern Ihre Jobchancen.

Sie sehen: Oft sind es vor allem die Kleinigkeiten, welche darüber entscheiden, ob Sie eine Zu- oder Absage erhalten. Es kann daher sinnvoll sein, das Vorstellungsgespräch im Voraus mit Freunden oder Angehörigen zu üben und während des Termins bewusst auf diese Dinge zu achten. Viel Erfolg!


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