Diese wichtigen Kleinigkeiten im Vorstellungsgespräch entscheiden über Zu- oder Absage

Auf diese Kleinigkeiten sollten Sie im Vorstellungsgespräch unbedingt achten.

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Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, welche über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Das gilt auch im Bewerbungsgespräch. Welche unbemerkten Fehler können Dir zum Verhängnis werden?

Wenn Du demnächst ein Vorstellungsgespräch hast und Dich in der Vorbereitung befindest, setzt Du Dich vermutlich mit den wichtigsten Fragen auseinander: Was werde ich auf die Frage antworten, wo ich mich in fünf Jahren sehe? Was werde ich anziehen? Welche Stärken und Schwächen nenne ich? Wie komme ich pünktlich zu dem Termin? In dieser Vorbereitungsphase gibt es eine Menge zu beachten und tatsächlich ist sie essentiell, damit Du später im Bewerbungsgespräch überzeugen kannst. Denn einen unvorbereiteten Bewerber durchschauen erfahrene Recruiter schnell…und damit wird eine Absage sehr wahrscheinlich. Doch auch eine sorgfältige Vorbereitung ist noch keine Garantie auf eine Zusage. Was Dir vielleicht noch nicht bewusst war, ist, dass es in den meisten Fällen nur Kleinigkeiten sind, die über Deinen Erfolg im Vorstellungsgespräch entscheiden. Aber welche?

Äußerlichkeiten

Natürlich erhältst Du einen Job nicht nur durch ein gepflegtes Äußeres. Aber es ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in jedem Vorstellungsgespräch. Um einen guten ersten Eindruck zu machen, musst Du also ein ansprechendes Erscheinungsbild abgeben. Kleinigkeiten wie schmutzige Fingernägel, zerkratzte Schuhe oder eine zerknitterte Bluse können dabei das Gesamtbild stören und somit dem Personaler negativ auffallen.

Überpünktlichkeit

Dass Unpünktlichkeit ein No-go für Bewerber ist, dürfte Dir bewusst sein. Also versuche gewiss, um jeden Preis eine Verspätung zu vermeiden. Viele Menschen tendieren dazu, deshalb überpünktlich zu sein und beispielsweise eine halbe Stunde zu früh zu erscheinen. Das wird allerdings gerne als Zeichen von Unsicherheit oder Ängstlichkeit gewertet und bietet Dir damit schlechtere Startvoraussetzungen für einen überzeugenden Auftritt.

Laster

Du möchtest die verbleibende Zeit oder Deine Nervosität daher mit einer Zigarette vertreiben? Oder es umgibt Dich noch vom Vorabend ein leichter Alkoholduft? Solche Laster fallen den Recruitern mit großer Wahrscheinlichkeit auf und wirken sich negativ auf Deine Jobchancen aus.

Wartezeit

Bestenfalls erscheinst Du rund fünf Minuten vor dem Termin. Doch auch dann musst Du noch eine gewisse Wartezeit überbrücken, in welcher Du niemals weißt, wann Deine Gesprächspartner um die Ecke kommen. Wer also gerade beim Essen, telefonieren oder nervösen Zurechtrücken der Kleidung „erwischt“ wird, hat seinen ersten Eindruck vermasselt. Stattdessen gilt es, freundlich sowie professionell aufzutreten und beispielsweise ein wenig in der ausliegenden Broschüre zu blättern.

Auswendig Gelerntes

Eine gute Vorbereitung ist das A und O – das weißt Du bereits. Allerdings wäre es ein Fehler, sich alle Antworten im Voraus wortwörtlich zurechtzulegen und diese im Bewerbungsgespräch auswendig abzuspulen. Dadurch wirkst Du unsicher sowie roboterhaft. Die Personaler werden dann gezielt versuchen, Dich mit unerwarteten Fragen zu verunsichern und aus dem Konzept zu bringen. Besser ist es, zwar die Antwort grob im Kopf zu haben, aber frei zu sprechen.

Körpersprache

Das Meiden von Augenkontakt oder das Verschränken der Arme – solche und viele weitere „abwehrende“ Gesten machen Bewerber aufgrund ihrer Nervosität im Vorstellungsgespräch oft automatisch. Eine unbewusste Körpersprache also, die jedoch einen unsympathischen, verschlossenen oder sogar unehrlichen Eindruck hinterlässt.

Gemeinsamkeiten

Du hast dasselbe Hobby wie Dein Gesprächspartner oder andere Gemeinsamkeiten? Oft ist es Zufall, dass solche entdeckt werden – doch sie steigern Deine Erfolgschancen enorm. Helfe dem Zufall also auf die Sprünge und versuche gezielt etwas Smalltalk zu führen, um eine gemeinsame Basis zu finden. Aber Vorsicht: Bitte nicht verzweifelt wirken!

Zeitdruck

Und zuletzt ist es der Blick auf die Uhr, welchen es unbedingt zu vermeiden gilt. Er dauert zwar nur den Bruchteil einer Sekunde, doch jeder erfahrene Personaler nimmt ihn wahr. Dadurch wirkst Du desinteressiert, gestresst oder eben so, als würdest Du das Ende des Gesprächs herbeisehnen. All diese Interpretationen mindern Deine Jobchancen. Du siehst: Oft sind es vor allem die Kleinigkeiten, welche darüber entscheiden, ob Du eine Zu- oder Absage erhältst. Es kann daher sinnvoll sein, das Vorstellungsgespräch im Voraus mit Freunden oder Angehörigen zu üben und während des Termins bewusst auf diese Dinge zu achten. Viel Erfolg!


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22.01.2020