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Das fordern Studenten von ihrem Wunscharbeitgeber

Studenten haben ganz konkrete Forderungen an ihren Wunscharbeitgeber und Karriere-Ideen

©Ulrich Baumgarten / Getty Images

Alle Studenten wollen in ihrem ersten Job hauptsächlich viel Geld verdienen? Mitnichten. Worauf es Absolventen bei ihrem Wunscharbeitgeber wirklich ankommt, zeigt eine aktuelle Studie.

Flexibilität und soziale Sicherheit sind für Studenten die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des späteren Arbeitgebers. Das ergibt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Hochschulmagazins audimax in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen CSR jobs & companies. Befragt wurden knapp 1.200 Studenten in Deutschland danach, was ihnen im späteren Berufsalltag am wichtigsten ist – und welche Arbeitgeber am beliebtesten sind.

Die wichtigsten Kriterien der Young Professionals überraschen: Bei der Wahl der Wunscharbeitgeber im Studenten-Monitor sind flexible Arbeitszeiten (81 Prozent) und betriebliche Gesundheitsförderung (70 Prozent) ausschlaggebende Faktoren. Auch erachten die Studenten bereits Themen wie Kinderbetreuung (67 Prozent) und die Pflege der eigenen Eltern (50 Prozent) als mitentscheidend. Im Gegensatz zu der Befragung im Vorjahr ist Internationalität als Faktor bei der Wahl des Arbeitgebers um sechs Prozent auf 51 Prozent gesunken.

Geld macht nicht glücklich – davon gehen viele Studierende aus. Nur für etwa 20 Prozent der zukünftigen Young Professionals spielt das Gehalt eine bedeutende Rolle. Das Arbeitsklima dagegen ist für 63 Prozent sehr wichtig bei der Wahl des Arbeitgebers. Ob aufgrund des Führungsstils oder die Stimmung unter den Kollegen – Zufriedenheit kommt eindeutig vor Geld.

Im Ranking der Wunscharbeitgeber liegt Google vorn, gefolgt von BMW, Bosch, Bayer und Daimler. Im Vergleich zum Vorjahr sind Audi (-4 Plätze) und VW (-3 Plätze) deutlich im Ranking der Top-Arbeitgeber gefallen. Die Auswertung der Umfrage ergibt auch, dass Start-Ups im Gegensatz zu deutschen Traditionsunternehmen als Wunscharbeitgeber keine Berücksichtigung in den oberen Ranking-Plätzen finden. Höchste Neueinsteiger in die Top 20 beim Arbeitgeber-Ranking sind Boehringer-Ingelheim (Platz 12) und Dekra (Platz 13). Top-Branchen 2017 sind Automotive (63 Prozent) sowie Chemie/Pharma und IT mit jeweils 16 Prozent.

Insgesamt wurden bei der freien Nennung etwa 400 Unternehmen in Deutschland aus unterschiedlichsten Branchen genannt – viele davon jedoch nur ein Mal. Insgesamt ist das Stimmungsbild positiv, die Studenten sehen überwiegend optimistisch in die Zukunft: Zwei Drittel der Befragten geben an, dass sie zuversichtlich sind, den richtigen Arbeitgeber beziehungsweise einen erfüllenden Job zu finden.

Das sind die Top 10 Wunscharbeitgeber deutscher Studenten

  1. Google +4*
  2. BMW -1
  3. Bosch -1
  4. Bayer +6
  5. Daimler +1
  6. Audi -4
  7. BASF +3
  8. Siemens +/- 0
  9. Volkswagen -3
  10. Porsche +1

(*gewonnene/verlorene Plätze im Vergleich zu 2016)


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