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So bewältigen Sie die Vorstellung im neuen Job

Der neue Job hat gerade erst angefangen, da lauert schon das erste Fettnäpfchen: die Vorstellung im Kollegenkreis. Und da gelten andere Regeln als im Privaten.

Die Vorstellung im neuen Job macht viele Menschen unsicher
©Britta Pedersen / dpa

Was im Alltag eigentlich relativ einfach ist, kann im Beruf mit Fallstricken versehen sein: das Vorstellen und Begrüßen. Denn im Job zählt es, dabei Hierarchien zu berücksichtigen. Nur ist es eben nicht immer so leicht, diese richtig zu durchblicken. Es gibt aber einen einfachen Ausweg: Ab drei Personen darf man immer der Reihe nach begrüßen. Dabei geht man von strikt links nach rechts vor. Lüdemann empfiehlt außerdem, dabei einmal  den Satz „Ich stelle mich einfach mal der Reihe nach vor“ fallen zu lassen, damit alle wissen, dass man eben nicht der Hierarchie nach geht.

Wenn die Hierarchie allerdings ganz klar ist – etwa wenn der Vorstandsvorsitzende mit einer Gruppe Auszubildender zusammensteht – könne man auch erst den Vorsitzenden begrüßen und die Azubis anschließend der Reihe nach, erklärt Karrieretrainerin Lüdemann.

Und wichtig bei der ersten Vorstellung ist auch, sich mit Vor- und Nachnamen vorzustellen, nicht etwa nur mit Nachnamen oder gar mit einem „Ich bin Frau xy“. Denn dieses Verhalten stamme noch aus einer Zeit, in der die Frau mit einem „Ich bin Frau xy“ oder „Ich bin Fräulein xy“ zu erkennen gab, ob sie verheiratet ist.

Im Job läuft die Vorstellung anders als privat

In ein Fettnäpfchen treten viele, wenn etwa der männliche Vorstand und seine weibliche Assistenz begrüßt werden wollen: Aus dem Privaten ist man gewöhnt, zuerst die Frau zu begrüßen. Im Job zählt aber eben die Hierarchie. Deshalb gilt, erst den Vorstand zu begrüßen, dann die Assistentin.

Begrüßen sollte man den Chef übrigens auch immer dann, wenn man ihn sieht, zum Beispiel mit einem „Guten Morgen“. Ein Handschlag muss aber vom Vorgesetzten ausgehen. „Ob es dazu kommt, entscheidet das ranghöhere Gegenüber“, erklärt Lüdemann.


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