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Skurrile Jobs der Zukunft

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Rentner-Coach zu werden? Müll-Designer oder Roboter-Berater? Die Zukunft hält laut Arbeitsexperten einige sehr skurrile Jobs parat.

Skurrile Jobs der Zukunft
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Auto-Software-Ingenieure, Marketing-Experten, Social-Media-Manager – all diese Berufe gelten als besonders zukunftssicher. Dabei sind sie aber „nur“ Weiterentwicklungen bereits bekannter Berufe. Die kanadische Bildungsstiftung „Scholarship Trust Foundation“ ist nun einen visionären Schritt weitergegangen und stellt auf ihrer Webseite sehr skurrile Jobs der Zukunft vor. Aber wahrscheinlich vielleicht finden wir die in ein paar Jahrzehnten ja ganz normal.

Rentner-Coach

Mit der steigenden Lebenserwartung erhöht sich auch die Zahl jener Jahre, die Menschen ohne Arbeit oder regelmäßigerBeschäftigung verbringen dürfen. Aber bis auf die bereits vorhandenen Angebote der Touristik-, Kultur- oder Hobby-Branche ist die Gesellschaft auf diese gewaltige Herausforderung noch nicht vorbereitet. Rentner-Coaches werden in Zukunft deshalb zu wichtigen Beratern der Senioren. Sie entwerfen Pläne für den letzten Lebensabschnitt, konzipieren passende Finanzbudgets und werden zu Maklern eventuell nötiger Heimplätze.

Roboter-Berater

Die Zeiten, in denen fast jeder Haushalt einen (oder mehrere) Roboter als Hilfskraft zur Verfügung hat, sind nicht mehr allzu fern. Ob Putzen, Kochen, Altenpflege –  um den richtigen mechanischen Helfer zu finden, werden Berater benötigt, die nicht nur technische, sondern auch soziale und psychologische Fachkenntnisse haben. Denn je „menschlicher“ die Maschinen werden, umso notwendiger wird auch die individuelle Beratung welcher Roboter zu welchem Haushalt passt. 

Müll-Designer

Neues Papier aus altem Papier machen – das kann ja jeder. In der Zukunft wird es, auch wegen mangelnder Rohstoffe, darauf ankommen, aus vielen Produkten unseres Lebens neue Produkte zu machen. Dabei gilt es zu bedenken, welches Produkt sich für welche Weiterverwertung am besten eignet. Kann eine Zahnbürste eine Halskette werden? Zwei Schneeschaufeln ein Mülleimer? Eine Zeitschrift zum Blumentopf? Müll-Designer skizzieren nicht nur neue Produkte, sie berechnen auch den Aufwand und den Nachhaltigkeitseffekt ihrer Produktionsvorschläge

Simplifizierungs-Experte

Digitalisierung und Globalisierung haben viele Arbeitsabläufe gleichzeitig hochkomplex und sekundenschnell werden lassen. Die Organisation eines Waren-Transports von Schanghai nach Hamburg oder eine crossmediale Marketingkampagne beispielsweise werden heute innerhalb von Minuten konzipiert und involvieren Dutzende von Stationen.  Um diese vielfältige Vernetzungen und wechselseitigen Abhängigkeiten sichtbar, verständlich und beherrschbar zu machen, braucht man Spezialisten, die diese Komplexität auf ein Mindestmaß herunter brechen. Simplifizierungsspezialisten sind deshalb Manager, Organisationstalente, Fachleute auf ihrem Gebiet und Arbeitswissenschaftler in einem.

Nostalgologe

Ein „Nostalgologe“ ist selbst in der schon reichlich „verrückten“ Auswahl der kanadischen Experten ein besonders skurriler Fall. Hier handelt es sich um eine Mischung aus Innendesigner und Psychologen, der älteren Menschen ein Zuhause schaffen soll, das ihre glückliche Erinnerungen widerspiegelt. Dann ähnelt der Wohnzimmer-Stil jenen der 80er-Jahre, die Küche kommt im 2000er-Look daher, und beide bedienen damit ein bestimmtes Lebensgefühl seiner Kunden. Als Ausgleich zu den Eindrücken einer Welt, die sich so schnell wandelt, dass sich viele Ältere in ihr zunehmend fremd fühlen werden.


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