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XING Gehaltsstudie 2018: Jeder Dritte glaubt, zu wenig zu verdienen.

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Wir wollten wissen, wie die Nutzer des Karriere-Netzwerks XING zu den Themen New Work und Gehalt stehen. Antworten bekamen wir im Rahmen der XING Gehaltsstudie 2018, bei der mehr als 12.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden.

Politik, Religion und Geld – darüber sprechen viele in der Regel nicht gern. Und wenn doch, drücken sie besonders beim Thema Geld häufig ihre Unzufriedenheit aus. Zu diesem Ergebnis kam auch die XING Gehaltsstudie 2018. So halten ganze 57 Prozent der befragten XING-Nutzer das eigene Bruttojahresgehalt für nicht angemessen.

Aber wer verdient eigentlich was? Und sind auch Sie unzufrieden mit Ihrem Gehalt? Laden Sie sich unsere kostenlose XING Gehaltsstudie 2018 hier herunter und lesen Sie die durchschnittlichen Bruttojahresgehälter unserer Mitglieder einfach nach!
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Woher kommt die Unzufriedenheit der Befragten?

Während rund ein Drittel für seine Unzufriedenheit eine mangelnde Vergütung von Zusatzleistungen verantwortlich macht, hält sich sogar jeder Fünfte insgesamt für unterdurchschnittlich bezahlt. Auch die eigenen Kollegen scheinen die Unzufriedenheit zu schüren: So geben 16 Prozent der befragten XING-Nutzer an, ihre Kollegen würden trotz gleicher Arbeit mehr verdienen.

Würden die Nutzer sich lieber vergleichen können?

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Hier wird am meisten Geld verdient: Die Top-3-Regionen unter 12.000 befragten XING-Mitgliedern

Insgeheim scheint ein Interesse am Gehalt der anderen durchaus vorhanden zu sein. So sprechen sich über drei Viertel der Umfrageteilnehmer eher für eine Gehaltstransparenz aus. Diese ermöglicht es, am Arbeitsplatz das durchschnittliche Gehalt von Kollegen mit vergleichbaren Tätigkeiten in Erfahrung zu bringen und so die Gehaltsstrukturen besser nachvollziehen zu können. So könnte eine Senior Marketing Managerin in einem großen Unternehmen beispielsweise das Durchschnittsgehalt ihrer männlichen Kollegen auf derselben Position einfach erfragen – anonymisiert, versteht sich.

Der Zuspruch für die Transparenz schwindet jedoch mit zunehmendem Gehalt der Befragten. So sind rund 87 Prozent der Nutzer mit einem Bruttojahreseinkommen von 30.000 Euro oder weniger die Verfechter einer Gehaltstransparenz in Unternehmen. Spätestens ab einem Jahresgehalt von 90.000 Euro oder mehr nimmt der Zuspruch ab. Auffällig: Erst, wenn das eigene Bruttogehalt die 200.000 Euro im Jahr überschreitet, sind XING-Mitglieder eher wieder für Gehaltstransparenz (58 Prozent).

Die Gehaltstransparenz ist schon da – offiziell zumindest

Um eine bessere Vergleichbarkeit im Unternehmen zu gewährleisten und mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern zu schaffen, hat sich bereits der Gesetzgeber eingeschaltet. Seit dem 6. Januar 2018 gilt in Deutschland das sogenannte Entgelttransparenzgesetz, welches einen Auskunftsanspruch der Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 200 Angestellten garantiert.
Vom Gesetz profitieren derzeit die Angestellten von rund 18.000 Unternehmen in Deutschland. Sie können das Durchschnittsgehalt von Kollegen im gleichen Fachbereich und mit vergleichbaren Leistungen einsehen und so erfahren, wo sie im Vergleich zu ihren Kollegen stehen. Spätestens damit ist die Frage nach dem Geld also nicht mehr ganz so tabu.

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Text: Theresa Besekow


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