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Körpersprache im Vorstellungsgespräch

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Schlaffer Rücken oder aufrechte Haltung? Blickkontakt oder Wände anstarren? Ihre Körperhaltung sagt einiges über Sie aus – und beeinflusst Ihren Erfolg im Vorstellungsgespräch.

Die erste Bewerbungsrunde ist überstanden und die Einladung zum Vorstellungsgespräch eingetroffen – jetzt erst einmal durchatmen. Als nächstes sollten Sie sich gut aufs Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Wenn es an die Vorbereitung fürs Vorstellungsgespräch geht, vergessen viele Bewerber leider eines zu trainieren: Ihre Körpersprache. Das kann böse Folgen haben, denn ein Großteil der zwischenmenschlichen Kommunikation findet nicht über Worte, sondern über Körpersprache statt.Wie Sie sich bewegen, was Sie mit Ihren Händen machen und wie Ihr Gesichtsausdruck aussieht, beeinflusst den Eindruck, den der Gesprächspartner von Ihnen bekommt. Wie so viele Dinge, lässt sich auch die Körpersprache trainieren. Nutzen Sie das in der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Hier ist eine kleine Liste von Dingen, die Sie tun und solchen, die Sie lieber lassen sollten, wenn Sie den Job haben möchten:

  • Blickkontakt
    Do: Schauen Sie dem Gesprächspartner beim Sprechen und Zuhören in die Augen. Das zeigt, dass Sie aufmerksam sind und sich für das Gespräch interessieren.
    Don’t: Weichen Sie den Blicken nicht aus, aber starren Sie den Personaler auch nicht ununterbrochen an. Ersteres wirkt scheu, das Zweite aufgesetzt. Beides kreiert eine unangenehme Atmosphäre.
  • Körperhaltung
    Do: Wenden Sie dem Gesprächspartner den Oberkörper zu. Damit stellen Sie klar, dass Sie sich ganz auf Ihr Gegenüber konzentrieren.
    Don’t: Drehen Sie sich nicht von ihm weg und zeigen ihm die „kalte Schulter“. Wenn Sie eine seitliche Haltung zum Gesprächspartner einnehmen, symbolisiert es, dass Sie teilweise mit Ihren Gedanken woanders sind oder schon am Aufbrechen sind.
  • Sitzposition
    Do: Sitzen Sie aufrecht, aber nicht steif. Das zeigt Stabilität, aber auch Einsatzbereitschaft. So als könnten Sie im nächsten Moment aufstehen und mit der Arbeit beginnen.
    Don’t: Lümmeln Sie sich nicht in den Stuhl. Auch wenn das vielleicht ein falscher Eindruck sein mag: Wer im Stuhl nach unten rutscht als säße er zu Hause auf dem Sofa, vermittelt Trägheit – oder schlechte Manieren. Keine Eigenschaften, die den neuen Chef überzeugen.
  • Hände
    Do:
    Halten Sie die Hände dort, wo Ihr Gesprächspartner Sie sehen kann. Unter dem Tisch versteckte Hände wirken manchmal so, als hätten Sie selbst etwas zu verbergen. Sie können sie locker auf den Stuhllehnen oder den Tisch legen und dürfen auch verschränkt sein (nicht die Arme). Dezente Gestik ist angebracht, wenn Sie zum Gesagten passt. Vermeiden Sie beim Sprechen aber zu viel Körpereinsatz.
    Don’t: Krallen Sie die Finger nicht angespannt in die Stuhllehne oder stützen sich mit ihnen auf dem Tisch ab. Das wirkt verspannt beziehungsweise aggressiv. Versuchen Sie auch, nicht nervös mit Kugelschreibern oder Ihren Bewerbungsunterlagen zu spielen.

Wenn es mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch noch nicht geklappt hat, sollten Sie vielleicht Ihren Lebenslauf noch einmal überarbeiten. Besonders schnell geht’s mit unserem Online-Editor, den wir Ihnen kostenlos zur Verfügung stellen:
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