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Die wichtigsten Punkte in Ihrem Karriereplan

Nur mit einem möglichst konkreten Karriereplan kann man im Job weiterkommen

© ijeab / Getty Images

Die richtigen Entscheidungen treffen, die eigenen Ziele (und Hausaufgaben) besser kennen und dadurch beruflich erfolgreicher sein – dabei hilft Ihnen ein ganz konkreter Karriereplan.

Wer seine großen beruflichen Ziele definiert hat, steht nun vor der nicht leichten Aufgabe, diese Vision in konkrete Taten umzusetzen. Welche Karriere streben Sie genau an? Möchten Sie sich schon in den kommenden Jahren beruflich verändern? Wie wollen Sie dies tatsächlich erreichen?

Indem Sie Ihren individuellen Karriereplan erarbeiten, gewinnen Sie selbst Klarheit darüber, wie es für Sie in den kommenden Monaten und Jahren beruflich weitergehen soll. Dabei dient Ihnen ein guter Karriereplan in erster Linie als Orientierung. Mit ihm definieren Sie Ihre Ziele, überlegen sich Meilensteine und planen so Ihr berufliches Vorankommen.

Doch was gehört nun alles in Ihren persönlichen Karriereplan? Welche Inhalte sind sinnvoll?

Wichtig ist es, dass Sie sich intensiv Gedanken zu Ihren eigenen Wünschen, Zielen und Vorstellungen machen. Stellen Sie sich darum folgende Fragen:

  • Welche beruflichen Ziele sind Ihnen kurz-, mittel- und langfristig wichtig? Planen Sie in Etappen und machen Sie sich Gedanken darüber, was Sie in den nächsten sechs Monaten, in einem Jahr, in drei, fünf und zehn Jahren erreichen wollen. Damit Sie realistische Ziele definieren können, ist es notwendig, dass Sie nicht nur weit in die Zukunft blicken, sondern auch und gerade kurzfristige Ziele im Blick haben.
  • Wie können Sie Ihre Ziele tatsächlich erreichen? Das ehrgeizigste Ziel ist nichts wert, wenn Sie den Weg dorthin nicht kennen. Machen Sie sich also Gedanken über das Wie, damit Ihr Plan gelingt. Überlegen Sie sich, wie Sie am besten vorgehen, ob und wen Sie in Ihre Pläne einweihen, was sich möglicherweise ändern muss, damit Sie zum Ziel gelangen und wie Ihr möglicher Plan B aussieht.
  • Was brauchen Sie in Ihrem Job, um glücklich und zufrieden zu sein? Machen Sie sich Gedanken über Ihre persönlichen Werte und Vorstellungen. Fragen Sie sich, was Ihnen wichtig ist, was Sie stresst und Ihre Motivation hemmt und wann Sie sich am wohlsten fühlen und Sie besonders produktiv arbeiten können. Berücksichtigen Sie dabei auch die Arbeitsumgebung, in der Sie sich gut aufgehoben fühlen, den Kontakt zu den Kollegen, das Verhältnis zu Ihren Vorgesetzten und andere Faktoren.
  • Was können Sie an Ihrer Arbeitsweise verbessern? Welche sind Ihre Schwächen? Seien Sie bei der Erstellung Ihres Karriereplans auch kritisch mit sich selbst. Überlegen Sie sich, welche Ihrer Schwächen Ihnen bei der Erreichung Ihrer Ziele im Wege stehen und wie Sie an diesen arbeiten können. Fällt Ihnen diese Art der Selbstkritik schwer, tauschen Sie sich mit guten Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern aus. Diese urteilen häufig objektiver und geben Ihnen ein wichtiges Feedback.
  • Welche Fähigkeiten können Sie weiter ausbauen? Wie erweitern Sie Ihre Kompetenzen? Wir Menschen lernen ein Leben lang. Und gerade für das berufliche Vorankommen sind Weiterbildungen unumgänglich. Denn es gilt, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, sich zu verbessern und neue Skills zu erlernen. Geben Sie daher auch Fortbildungen in Ihrem Karriereplan Raum.

Auch ein toll ausgearbeiteter Karriereplan ist nicht in Stein gemeißelt

Machen Sie sich jedoch eines bewusst: Auch, wenn Sie viel Zeit in Ihren persönlichen Karriereplan investiert haben, ist er kein Garant dafür, dass tatsächlich alles nach Plan verläuft. Im Gegenteil: Zu starre Zielvorstellungen können Ihre Karriere sogar bremsen. Denn um auf unerwartete Vorgänge reagieren zu können, bedarf es eines gewissen Maßes an Flexibilität. Ein guter Karriereplan lässt Ihnen daher Raum, auch spontan zu reagieren und engt Sie nicht ein. Haben Sie dies im Hinterkopf, wenn Sie Ihren Plan erstellen und zurren Sie Ihren Karriereweg auf dem Papier nicht bis zur Rente fest.

Planen Sie stattdessen nur den nächsten anstehenden Karriereschritt ganz konkret und halten Sie fest, wie dieser genau aussehen soll. Eine ganz bestimme Stelle, die Sie sich im Moment gut vorstellen könnten oder die Tätigkeit für einen konkreten Arbeitgeber sind zielführend. Je weiter Sie aber in die Zukunft blicken, desto offener sollten Sie in der Formulierung Ihrer Vorstellungen bleiben. Stattdessen ist es sinnvoll, wenn Sie sich allgemeiner fassen, indem Sie Ihre persönlichen Wünsche niederschreiben. Formulieren Sie etwa, dass Sie sich einen verantwortungsvolleren Posten vorstellen, ohne jedoch zu konkret zu werden.

Wichtig ist es, dass Sie Schritt für Schritt planen, realistisch bleiben und Sie keine utopischen Ziele aufstellen, deren Nichterreichen demotivierend und karrierehemmend wirken.

Text: Daniela Lukaßen-Held


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