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Die sechs gravierendsten Fehler im Lebenslauf

Ein sauberer „Curriculum Vitae“ ist Basis jeder Bewerbung. Doch leider unterlaufen Bewerbern oft Fehler im Lebenslauf. Hier sind sechs besonders schlimme.

Fehler im Lebenslauf können die Bewerbung verderben
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Obwohl er zum Standardrepertoire auf der Suche nach einem Job gehört, geht beim Lebenslauf häufig etwas schief. Den eigenen Werdegang kurz und knackig darzulegen, ist anscheinend  gar nicht so leicht. Häufig kommen Bewerber dabei an den gleichen Stellen ins Trudeln. Jürgen Hesse, Karriereberater aus Berlin, erzählt, welche Fehler im Lebenslauf er immer wieder sieht:

1. Unterschrift vergessen

Ein häufig zu beobachtender Fehler: Ein Lebenslauf muss genau wie ein Anschreiben am Ende immer unterschrieben werden. Machen Jobsuchende das nicht, sei das ein schwerer Formfehler, sagt der Karriereberater Jürgen Hesse. Wer sich damit zum Beispiel für einen Bürojob bewirbt, bei dem Sorgfalt besonders wichtig ist, wird unter Umständen gleich aussortiert.

2. Position zu knapp beschrieben

Zu ihrer letzten Arbeitsstelle schreiben viele nur den Namen des Unternehmens, den Standort sowie die Position, die sie dort bekleidet haben, sagt Hesse. Das ist zu wenig – der Personaler kann sich dann nur schlecht vorstellen, wie die Stelle konkret aussah. Besser ist, zwei oder drei Zeilen zu den Aufgaben zu schreiben, die Jobsuchende übernommen haben.

3. Falsche Chronologie

Mancher beginnt den Lebenslauf mit der Ausbildung – und nennt seine aktuelle Position erst ganz am Schluss. Das sei heute unüblich, erläutert Hesse. Besser ist es, chronologisch rückwärts zu erzählen und mit der aktuellen Position zu beginnen. Die sei für den Personaler auch interessanter als die Ausbildung.

4. Zu viel Kleinkram

Manches ist für den Personaler einfach nicht relevant. Wo du zur Grundschule gegangen sind ist ebenso unerheblich für den späteren Job, wie die Berufe deiner Eltern und Geschwister. Mache dir klar, was dich für ebendiese Stelle qualifiziert und stelle das im Lebenslauf heraus. Das gilt übrigens auch für einzelne Stationen. Fünf Praktika fressen im Lebenslauf nicht nur viel Platz – sie sind für den späteren Job mitunter ohne Mehrwert.

5. Langweilige Hobbys

„Ich spiele gerne Karten“ oder „Ich sammele Fingerhüte“ – auch wenn es der Wahrheit entspricht: Solche Hobbys nennen Bewerber besser nicht. Hobbys sollten im Lebenslauf nur genannt werden, wenn man denkt, dass man damit beim Personaler Pluspunkte sammeln kann, rät Hesse. Etwa, wenn sie in Zusammenhang mit der Arbeit stehen oder Teamfähigkeit demonstrieren.

6. Arbeitslosigkeit angeben

Waren Jobsuchende nur für wenige Monate arbeitslos, sollten sie diesen Zeitraum im Lebenslauf weglassen, rät Hesse. Schließlich versuchten Bewerber, sich im Lebenslauf im besten Licht darzustellen. Zu viel Ehrlichkeit sei in diesem Punkt nicht angebracht. Bei einer Arbeitslosigkeit von mehr als sechs Monaten ist es aber besser, etwas zu dieser Zeit zu schreiben. So können Bewerber etwa eine Fortbildung angeben, die sie in dieser Zeit gemacht haben.


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