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Bewerbung bei Vorwerk: Überraschungstest auf dem Parkplatz

Vorwerk Holding Gebäude in Wuppertal

©Vorwerk

Als Stefan Sauerbier sich bei Vorwerk bewirbt, ist er von dem zügigen, offenen und entspannten Bewerbungsprozess beim Traditionsunternehmen überrascht. Spontane Telefoninterviews inklusive.

Stefan Sauerbier ist Agiler Projektmanager bei Vorwerk
©Ira Ingenpass / fotostudio1.de

Stefan Sauerbier sitzt gerade im Auto, als er einen Anruf bekommt, der sein Berufsleben verändern wird. Am anderen Ende der Leitung ist ein Personalverantwortlicher der Vorwerk Gruppe. Sauerbier, der zu dem Zeitpunkt noch als Technischer Projektmanager bei trivago arbeitet, war einige Tage zuvor über das Bewerberportal des Unternehmens auf eine vakante Position als Projektmanager aufmerksam geworden. „Die Stelle im Bereich Digital IT hat sowohl mein Interesse an der Funktion und ihren Aufgaben als auch an Vorwerk als Unternehmen geweckt“, erinnert er sich heute.

Über sein XING-Profil reicht er seine Bewerbung ein und nur eine Woche später kommt der Anruf – mitten im Berufsverkehr. „Dieses erste spontane Gespräch war besonders herausfordernd“, erinnert sich Sauerbier.

Um das Gespräch konzentriert führen zu können, hält er auf dem nächsten Parkplatz an. Draußen rauscht der Verkehr vorbei, drinnen im Auto erzählt Sauerbier mehr über sich und seinen Werdegang. „Zwar hatte ich in diesem Moment nicht mit einem Anruf von Vorwerk gerechnet, das spontane Telefonat verlief jedoch sehr positiv und endete mit einer Einladung zum persönlichen Gespräch.“

Bei Vorwerk lädt man zum gegenseitigen Kennenlernen ein, nicht zum Vorstellungsgespräch

Besonders die Reaktionsgeschwindigkeit des Unternehmens, immerhin ein weltweit agierender Konzern mit 12.000 Angestellten, beeindruckt Sauerbier. Denn schon zwei Tage nach seinem Parkplatztelefonat sitzt er in der Vorwerk-Zentrale in Wuppertal. „Besonders gut gefallen hat mir, dass man mich zu einem `ersten Kennenlernen´, statt zu einem `Vorstellungsgespräch´ eingeladen hat“, sagt er und erklärt: „Dabei stellt sich der Bewerber dem Unternehmen, aber auch das Unternehmen dem Bewerber vor.“ Die Atmosphäre ist entspannt und auf Augenhöhe, wie Sauerbier berichtet. Und er lernt den Arbeitgeber besser kennen.

Aber auch Fachliches spielt in diesem ersten Termin eine Rolle. Anhand verschiedener fiktiver Situationen soll Stefan Sauerbier erläutern, welche Projektmanagementmethode er anwenden würde, wie sein Vorgehen wäre und warum er sich für den jeweiligen Weg entscheiden würde. „Gegenseitige Rückfragen haben immer wieder zu neuen Gesprächsansätzen geführt, aus denen sich wiederum lockere Gespräche entwickelt haben“, erinnert er sich und ergänzt: „Ein weiterer, wichtiger Aspekt war die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Meine Funktion erfordert, dass ich grundsätzlich unmittelbar mit meinem Team zusammenarbeiten kann. Als Familienvater habe ich aber auch die Möglichkeit, bei Bedarf – zum Beispiel, wenn meine Kinder krank sind – von Zuhause aus zu arbeiten.“

Vor der Entscheidung lernen Bewerber auch die möglichen Kollegen kennen

Alle diese Dinge bespricht Stefan Sauerbier in diesem Termin. Als er nach Hause fährt, ist er zufrieden. „Kurze Zeit danach hat es dann auf meinen Wunsch hin einen Folgetermin gegeben, bei welchem ich auch meine zukünftigen Kollegen kennenlernen durfte.“ Dass Vorwerk ein Familienunternehmen ist, bei dem Teamarbeit eine besondere Rolle spiele, spüre man auch an solch einem Vorgehen, sagt er.

Nach diesem zweiten persönlichen Gespräch weiß der ausgebildete Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung ganz sicher, dass er für Vorwerk arbeiten möchte. Schon zwei Tage später bekommt er den schriftlichen Vertragsentwurf. Überlegen muss Sauberbier zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Er unterschreibt sofort, beeindruckt von der Schnelligkeit des Arbeitgebers, wenn es darum geht, Rückmeldung zu geben und dem stets transparenten Feedback – sowohl während als auch nach den Terminen.

Heute betreut er als Agiler Projektmanager gemeinsam in einem Team die Rezeptplattform Cookidoo für den Verkaufsschlager des Unternehmens, den Thermomix. „Mein Fokus liegt dabei vor allem auf der funktionalen und technischen Weiterentwicklung der Plattform sowie auf der Optimierung der agilen Methoden im Projektkontext. Zusätzlich unterstütze ich beratend bei der Entwicklung agiler Konzepte innerhalb der Vorwerk Gruppe.“

Agilität scheint bei Vorwerk ja wirklich gefragt zu sein.

Aufgezeichnet von Daniela Lukaßen-Held


Service-Info: Als Bewerber sollten Sie dem künftigen Arbeitgeber vermitteln, dass Sie speziell in diesem Unternehmen arbeiten wollen und nicht in irgendeinem. Damit Ihr Vorstellungsgespräch ein Erfolg wird, sollte dem Vorstellungsgespräch eine ordentliche Vorbereitung vorangehen. Wie die aussieht, erfahren Sie in unserer Checkliste zum Abhaken.


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Weitere Informationen zu Vorwerk als Arbeitgeber erfahren Sie auf dem XING Unternehmensprofil von Vorwerk. Und was Mitarbeiter oder Bewerber über das Unternehmen sagen, erfahren Sie direkt bei kununu:


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