Berufsausbildung bleibt bester Schutz vor Arbeitslosigkeit

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Eine abgeschlossene Berufsausbildung verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt enorm - das belegt erneut eine groß angelegte aktuelle Studie.

Auch wenn Karriere- und Berufswege heutzutage nicht mehr so streng ablaufen, wie noch vor einigen Jahren, gilt weiterhin: Eine gute Berufsausbildung ist nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern nach wie vor der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. Dies zeigen jüngste Zahlen zur Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten. Von allen Männern und Frauen ohne Berufsabschluss seien im Jahr 2015 mehr als 20 Prozent erwerbslos gewesen, geht aus einer kürzlich veröffentlichten Auswertung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Arbeitslosenquote dieser Gruppe sei damit entgegen dem Trend um 0,4 Prozentpunkte gestiegen, berichteten die Forscher.

Abgeschlossene Berufsausbildung sichert Existenz

Dagegen seien gerade mal 4,6 Prozent aller Bundesbürger mit einer Berufsausbildung erwerbslos gewesen - und damit 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2014. Die Arbeitslosenquote von Akademikern habe im Vorjahr sogar nur bei 2,4 Prozent gelegen. Das entspreche einem Rückgang von 0,2 Prozentpunkten, berichteten die Forscher. Am niedrigsten lag die Erwerbslosigkeit bei Meistern, Technikern und Fachschulabsolventen. Von ihnen waren 2015 nach Zahlen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nur 1,8 Prozent ohne Arbeit. Die Studie zeige, wie wichtig bei der Integration von Flüchtlingen eine ordentliche Aus- und Fortbildung sei, betonte IAB-Arbeitsmarktforscher Enzo Weber.
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01.11.2016