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Ausbildung in der Schweiz - Was Sie darüber wissen sollten

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Schon mal daran gedacht, in der Schweiz zu arbeiten? Das Nachbarland hat viel zu bieten – unter anderem praxisnahe und solide Berufsausbildungen.

Ihrer Suche nach dem Traumjob muss sich nicht auf Deutschland beschränken. Selbst wer kein Fremdsprachen-Genie ist, kann im Ausland eine Ausbildung machen. Zum Beispiel in unserem kleinen Nachbarland, der Schweiz. Generell läuft die Jobsuche hier ähnlich ab wie bei uns.

Eine kleine Einschränkung müssen wir in Sachen Fremdsprachen noch hinzufügen: Die Schweiz hat verschiedene Amtssprachen. So gibt es Teile, in denen vorwiegend französisch, italienisch oder rätoromanisch gesprochen wird. Bevor Sie sich bewerben, sollten Sie deshalb checken, ob Sie auch die nötige Sprache sprechen. Zum Glück gibt es aber auch einen großen Teil, in dem Deutsch gesprochen wird. Auch für eine Bewerbung in der Schweiz sollten Ihre Unterlagen überzeugen. Dazu zählen vor allem Lebenslauf und Anschreiben. Besonders einfach können Sie beide Dokumente mit unserem kostenlosen Online-Editor erstellen:
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Neben dieser Gemeinsamkeit unterscheidet sich die Ausbildung in der Schweiz in ein paar Punkten. Die wichtigsten Informationen finden Sie hier:

Besonderheiten bei der Ausbildung in der Schweiz

Am Anfang werden Sie sich wahrscheinlich vor allem eines fragen: Wie finde ich einen Ausbildungsplatz in der Schweiz? Dafür können Sie unter anderem im Jobportal von XING stöbern – oder direkt beim Unternehmen Ihres Interesses auf der Homepage suchen.

Das Schweizer Ausbildungssystem ist dem deutschen ähnlich, was die Ausbildungsorte betrifft. In der Schweiz werden Sie an drei Lernorten ausgebildet: dem Lehrbetrieb, der Berufsfachschule und im überbetrieblichen Kurszentrum. Sie sollten mindestens 15 Jahre alt sein, Ausnahmen sind möglich. Weitere Voraussetzung ist, dass Sie die obligatorische Schulpflicht absolviert haben. In der Schweiz sind das neun Jahre.

Es gibt zwei grundlegende Ausbildungsarten, die sich in Dauer und Abschluss unterscheiden: Die zweijährige Grundbildung endet mit dem Erwerb des eidgenössischen Berufsattests. Am Ende der drei- bis vierjährigen Grundbildung steht das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Beide Ausbildungsarten qualifizieren für die Ausübung eines Berufs.

Über die Ausbildung ins Studium

Welche Art der Grundausbildung Sie absolvieren müssen, hängt von dem gewählten Beruf ab. In der Regel lässt sich sagen, dass sich die kürzere Grundbildung an Absolventen mit schlechterem schulischen Abschluss richtet. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, nach der zweijährigen Grundbildung eine drei-bis vierjährige anzuhängen und sich das bisher Gelernte anrechnen zu lassen.

Wer in der Schweiz eine Ausbildung macht, kann sich auch einen Platz der Fachhochschule erarbeiten. Wenn Schweizer das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erworben haben, können Sie unter bestimmten Umständen den Berufsmaturitätsunterricht besuchen. Schließen Sie ihn erfolgreich ab, dürfen Sie ohne Eignungsprüfung einen berufsverwandten Studiengang an der Fachhochschule belegen. Für Deutsche können allerdings andere Regeln gelten, weil Schweizer beim Zugang an Hochschulen teilweise bevorzugt behandelt werden.


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