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So bauen Sie sich ein Netzwerk für Ihre Karriere auf

Netzwerk Karriere

©Cultura Exclusive / Getty Images

Gute Beziehungen sind im Job Gold wert, aber „Vitamin B“ kommt nicht von allein. Wir zeigen, wie Sie ein perfektes Netzwerk für Ihre Karriere aufbauen.

Talent, Fleiß, Ehrgeiz, Leistung – alles gut, schön und wichtig.  Für die wirklich spannenden beruflichen Positionen reichen diese Eigenschaften aber oft nicht aus. Noch immer werden viele Super-Jobs durch Beziehungen und jenseits offizieller Wege besetzt. Dann hilft es tatsächlich, wenn man sich zuvor in einem Netzwerk der eigenen Branche einen Namen gemacht und entscheidende Kontakte geknüpft hat. Wie Sie sich ein Netzwerk, nicht nur für den fachlichen Austausch, sondern auch für Ihre Karriere aufbauen können, zeigen unsere fünf Tipps:

Tipp 1: Definieren Sie ein Ziel für Ihr Netzwerk

Wenn Sie sich dafür entschließen, ihr berufliches Netzwerk neu (oder wieder) aufzubauen, sollten Sie sich klar darüber werden, welchen hauptsächlichen Zweck Sie damit verbinden. Nur Karriere? Oder fachliche Unterstützung und Inspiration? Oder am besten beides? Machen Sie sich klar, wer in Ihrer beruflichen Szene für den einen oder anderen Grund besonders interessant wäre. Tipp: Nur auf Karrierehelfer in einem Netzwerk zu bauen, klappt meistens nicht.

Tipp 2: Was haben Sie wem zu bieten?

Wer sich schnelle Wunder vom Netzwerken erhofft, wird enttäuscht werden. Oder, populär ausgedrückt: Denken Sie daran, wieviel Arbeit der Fischer investieren muss, damit er in seinem Netz die richtigen Fische fängt. Ohne, dass Sie gewillt sind, zu lernen und tatsächlich auch selber etwas bieten können in ihrem Fach, wird es nix mit der Karriere. Blender fallen auch in einem noch so großartigen Netzwerk durch. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Tipp 3: Die Masse macht’s nicht !

Auch wenn es sich möglicherweise toll anfühlt, viele Kontakte in seiner Branche zu haben – viel hilft in Karrieredingen nicht viel. Entscheidend ist, welche Qualität Ihre Netzwerkverbindungen haben. Sitzen Sie wirklich an entscheidenen Stellen, wenn es um Personalfragen in ihrem Unternehmen geht? Oder haben sie zumindest Einfluss auf die Entscheider? Viele Menschen, die man auf klassischen Events wie Messen, Kongressen oder Workshops kennenlernt, schmücken sich zwar gerne mit angeblichen Machtpositionen – sind aber im Endeffekt auch nur Rädchen der Maschine. Investieren Sie daher ruhig ein bisschen mehr Zeit in die Recherche, damit Sie bei einer Veranstaltung wie oben beschrieben, jemanden ganz gezielt ansprechen können.

Tipp 4: Geben ist seliger denn nehmen

Wer Netzwerke nur als Einbahnstraße versteht, hat den Sinn solcher Verbindungen nicht verstanden. „Zehn zu eins“ lautet die Faustformel, wenn es darum geht, zu definieren, was man selber als Input in ein Netzwerk hineingeben sollte, bevor man selber davon profitieren kann. Und, wie gesagt, Netzwerke dienen vor allem der informellen, fachlichen Unterstützung. Die Hilfestellung für den nächsten Karrieresprung kommt dann ganz automatisch.

Tipp 5: Netzwerke sind zarte Pflanzen

In Punkt 4 haben wir es schon angerissen: Netzwerke sind sensible Gebilde, die meistens sehr viel Hege und Pflege brauchen. Wer sich damit begnügt, Visitenkarten oder Likes zu sammeln, wird bald merken, dass seine Pläne so nicht funktionieren. Und wer sich nach zwei Jahren Funkstille wieder mal bei dem Kontakt von DAX-Konzern XYZ meldet, um sich die freie Super-Stelle in dessen Unternehmen zu sichern – der wird das mit Sicherheit nicht schaffen.


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