Der Tag der Entscheidung: So läuft der Countdown zum Traumjob

Vorstellungsgespraech Countdown

©Chris Ryan / Getty Images

Nervosität abbauen, letzte Vorbereitungen treffen, pünktlich sein, check! Ein gut geplanter Countdown vor einem Vorstellungsgespräch beruhigt ungemein.

Sicherlich jeder, der schon einmal ein Vorstellungsgespräch hatte, kennt diese Situation: Der Termin ist in wenigen Stunden, die Nervosität steigt und wer ohnehin ein Kopfmensch ist, macht sich endlos viele Gedanken. Dabei können Bewerber in den Stunden vor dem Gespräch noch einiges unternehmen, damit sie sicher in den Termin starten. Hier ist der Countdown zu Ihrem Traumjob.

Der Abend vor dem Vorstellungsgespräch:

Wissen Sie schon, was Sie zum Termin anziehen werden? Suchen Sie sich Ihr passendes Outfit schon am Abend vorher aus. Ein zerknittertes Hemd oder ein Fleck im Kostüm sorgen kurz vor Terminbeginn für unnötigen Stress. Begutachten Sie Ihre Kleidung daher so weit im Voraus, dass Sie noch die Möglichkeit haben, sie zu bügeln oder zu waschen. Und auch, wenn es sich zunächst merkwürdig anhört: Ziehen Sie die ausgewählte Kleidung vor dem Termin schon einmal an. Finden Sie heraus, ob Sie sich darin wohlfühlen und betrachten Sie sich im Spiegel. Denn wenn Sie erst auf dem Weg zum Gespräch feststellen, dass Ihr Rock zu kurz ist oder Ihre Hose kneift, sind Sie zusätzlich verunsichert. Neben Fragen rund ums passende Outfit, sollten Sie sich auch mit Ihrem Weg zum Unternehmen beschäftigen. Haben Sie sich erkundigt, wo Sie parken können, damit Sie am nächsten Tag bei der Suche nach einem Stellplatz nicht unter Zeitdruck geraten? Konnten Sie sich bereits eine Zugverbindung heraussuchen? Überlassen Sie am Tag des Vorstellungsgespräches nichts dem Zufall, planen Sie stattdessen akribisch im Voraus. So sparen Sie im entscheidenden Moment Zeit und Nerven.

Der Morgen am Tag des Vorstellungsgespräches:

Ganz wichtig: Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, schlafen Sie aus. Es ist immer besser, wenn Sie ausgeruht zu einem wichtigen Termin kommen.

Noch 3,5 Stunden:

Wissen Sie bereits, wer Ihre Gesprächspartner sind und wie sie heißen? Wenn nicht, recherchieren Sie dies noch einmal und prägen Sie sich die Namen der Menschen ein, mit denen Sie in Kürze reden werden. Schauen Sie nach, ob Sie im Internet Fotos der jeweiligen Personen finden. Es beruhigt häufig, wenn man die Gesichter der Menschen, mit denen man zusammensitzen wird, im Vorfeld schon einmal gesehen hat.

Noch drei Stunden:

Der Countdown kommt in die heiße Phase: Legen Sie alle Unterlagen zurecht, die Sie für den Termin benötigen. Zum Transport eignen sich eine seriöse Handtasche oder ein Aktenkoffer. Zu den wichtigsten Unterlagen gehören: • die Einladung zum Vorstellungsgespräch, • eine Liste mit Ihren Ansprechpartnern, • ein Zettel, auf dem die genaue Adresse, die Etage und der Raum für das Gespräch stehen, • eine Kopie Ihrer Bewerbungsunterlagen, • ein Taschenkalender und ein Stift, • möglicherweise Arbeitsproben, die über jene hinausgehen, die Sie bereits mit der Bewerbungsmappe geschickt haben.

Noch zwei Stunden:

Sehen Sie sich noch einmal die Homepage des Unternehmens an. Finden Sie heraus, ob es dort aktuelle Informationen gibt, die Sie in das spätere Gespräch mit einfließen lassen können. Es wirkt immer sehr professionell und interessiert, wenn der Bewerber weiß, was gerade im Betrieb von Relevanz ist. Ein Hinweis: Nicht nur der Menüpunkt „Aktuelles“, auch Pressemitteilungen, die das Unternehmen kürzlich auf seiner Seite publiziert hat, können wichtige Informationen enthalten. Gleiches gilt für die Unternehmensauftritte in sozialen Medien. Ein aktueller Post liefert Ihnen oft interessante Informationen, um im Vorstellungsgespräch zu glänzen.

Noch 90 Minuten:

Auch, wenn Sie eigentlich gar keinen Appetit haben, etwa, weil Sie zu nervös sind: Versuchen Sie dennoch eine Kleinigkeit zu essen. Magenknurren während des Termins ist unangenehm und bringt selbst gut vorbereitete Menschen schnell einmal aus dem Konzept.

Noch 30 Minuten:

Sicherlich sind Sie bereits vor Ort oder treffen in Kürze bei Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber ein. Nutzen Sie die verbleibenden Minuten dazu, durchzuatmen und ein wenig herunterzufahren. Vermeiden Sie es, noch einmal hektisch in Ihren Unterlagen zu kramen, um doch noch die eine oder andere Information über das Unternehmen zu pauken. Das sorgt nur für Hektik und Stress. Schließlich sind Sie bereits gut vorbereitet. Nun heißt es: überzeugen. Text: Daniela Lukaßen
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09.01.2017