Networking: 6 Tipps zum Netzwerkaufbau beim Karrierestart

 © Luis Alvarez / Getty Images

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Die meisten Menschen kennen niemanden im Unternehmen, wenn sie ihre erste Stelle antreten. Daher gehört zu den Hürden des Anfangs, dass man seine Kollegen kennenlernt und sich authentisch von seiner besten Seite präsentiert.

Besonders im ersten Beruf ist man mit der Arbeitswelt noch wenig vertraut. Man trifft auf eine ungewohnte Umgebung und Kollegen, die schon seit langer Zeit zusammenarbeiten und miteinander vertraut sind. Dabei ist es normal, dass man als neuer Mitarbeiter besonders unter die Lupe genommen wird, wie 3minutencoach.com mitteilt.

Daher ist es besonders wichtig, dass man weiß, wie man sich verhält, um den gewünschten Eindruck zu hinterlassen. Schließlich sollen die neuen Kollegen das Bild von Dir bekommen, dass Du sympathisch bist und man mit Dir zusammenarbeiten kann.

1. Aufgeschlossen sein

Unsicherheit und Schüchternsein zu Beginn ist ein natürliches Verhalten. Dennoch solltest Du Dir einen Ruck geben und aktiv auf Deine neuen Kollegen zugehen. Stelle Dich vor und erzähle kurz etwas über Dich und wer Du bist. Erwähne gerne noch, dass Du Dich auf die Zusammenarbeit freust und Du viel von Deinen neuen Kollegen lernen möchtest.

2. Soziale Strukturen erkennen

Achte bewusst auf das gemeinsame Miteinander Deiner neuen Kollegen. Eventuell kannst Du herausfinden, wer sich mit wem gut versteht oder wer in bestimmten Situationen das Zepter in die Hand nimmt. Aber auch auf Deine Umwelt, wie die Schreibtische Deiner Kollegen, kannst Du achten, um herauszufinden, wie die Desk Policy ist. Offene Augen und Ohren helfen Dir, in kein Fettnäpfchen zu treten.

3. Wieso, weshalb, warum?

Verdeutliche Dir, dass es in Ordnung ist, dass Du zu Beginn nicht alles weißt und dass auch niemand von Dir verlangt. Daher geniere Dich nicht, nachzufragen, wenn Du etwas nicht weißt. Schließlich bedeutet eine Frage auch nur, dass Du Interesse daran hast, mehr zu verstehen. Dabei muss es nicht immer um das Fachliche gehen. Die kleinen Abläufe, wie das Ausräumen des Geschirrspülers oder wer den Kaffee macht, kannst Du Deine Arbeitskollegen erfragen. Dadurch steigst Du gleichzeitig in einen beruflichen Smalltalk ein und zeigst Integrationsbereitschaft.

4. Interesse zeigen

Ein guter Einstieg ins Gespräch, um sympathisch zu wirken ist, wenn Du siehst, dass Dein Kollege etwas Interessantes macht. Geh auf die Person zu und sprich an, dass Du die Arbeit spannend findest. Schließlich freut sich jeder darüber, wenn man sowas hört. Allerdings muss das Gespräch auch hier nicht nur auf rein beruflicher Ebene ablaufen. Siehst Du beispielsweise ein Familienfoto auf dem Schreibtisch des Kollegen, kannst Du auch darüber ein Gespräch einleiten.

5. Hilfsbereit sein

Wenn Du merkst, dass Deine Kollegen oder Dein Vorgesetzter im Stress sind und Du Deine Aufgaben erledigt hast, biete Deine Hilfe an. Sei es etwas Simples, wie ein Gang zum Kopierer oder noch einen Kaffee mitbringen, weil sie keine Zeit haben. Hilfsbereitschaft deutet schließlich auf Teamgeist hin und wirkt sympathisch.

Junger Mann sitzt vor Laptop © Hinterhaus Productions / Getty Images
Wer beruflich vorankommen möchte, profitiert von einem guten Netzwerk. Die klassischen Wege dafür lassen sich während der Corona-Zeit kaum nutzen. Wie geht man bei der Netzwerkpflege auf Distanz vor und worauf ist zu achten?  

6. Direktes Gespräch suchen

Häufig ist man auf die Hilfe oder Infos seiner Kollegen angewiesen und klärt vieles per Mail. Wenn man neu im Unternehmen ist, ist es allerdings empfehlenswert, wenn man auch mal zum Telefon greift oder den Kollegen an seinem Arbeitsplatz besucht und das direkte Gespräch sucht. Schließlich kannst Du Dich nur von deiner besten Seite zeigen, wenn Du Dich nicht nur hinter dem Schreibtisch versteckst. Ein weiterer wichtige Punkt ist das gemeinsame Essen zur Mittagszeit. Schließlich ist Essen seit jeher ein gemeinschaftlicher Brauch und eignet sich ideal, um seine Kollegen besser kennenzulernen. 

02.12.2021