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So stehen Ihre Bewerbungschancen 2018

Wie sind die Bewerbungschancen 2018?

©SARINYAPINNGAM / Getty Images

Neues Jahr, neues (Job-) Glück? Wir sagen Ihnen, in welchen Branchen und Regionen in Deutschland Ihre Bewerbungschancen 2018 besonders gut stehen.

Gute Nachrichten vom Jobmarkt: 2018 steigen für viele Bewerber die Chancen auf eine neue Stelle. Vor allem in Süddeutschland wollen die Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen. Die Beschäftigungsentwicklung werde „rekordverdächtig“, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit. Die kräftige Konjunktur sorge für steigenden Bedarf an Fachkräften und lasse die Arbeitslosigkeit weiter sinken. Auch andere Experten erwarten eine Fortsetzung des Jobwunders. So rechnet zum Beispiel die Unternehmensberatung EY mit rund 400.000 neuen Stellen im neuen Jahr.

Laut des renommierten ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometers planen zehn Prozent aller Unternehmen in den Monaten Januar bis März 2018 mit neuen Arbeitskräften. Damit verringere sich zwar die Zahl der in Aussicht gestellten, neuen Stellen um drei Prozentpunkte zum letzten Quartal 2017 –der Ausblick der Arbeitgeber in Deutschland bleibe in vielen Branchen ausgesprochen positiv, so die Autoren der Studie, für die 1.002 Arbeitgeber in Deutschland befragt wurden. 92 Prozent der deutschen Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern wollen auch im ersten Quartal 2018 wachsen oder planen zumindest keine Entlassungen. Fast jedes dritte große Unternehmen will im ersten Quartal 2018 neue Arbeitskräfte einstellen.

Damit liegen die Werte für Neueinstellungen auch hier um sechs Prozentpunkte unter dem Wert des letzten Quartals. Dennoch zeigen die nach wie vor sehr hohen Zahlen, dass in vielen Unternehmen neue Mitarbeiter händeringend gesucht werden.

Hohe Bewerbungschancen durch die Digitalisierung

„Beispielsweise sind in den Unternehmen 55.000 Stellen für IT-Spezialisten nicht besetzt“, sagt Manpower-Geschäftsführer Herwarth Brune. „Wir stehen in vielen Bereichen erst am Anfang der Digitalisierung. Das bedeutet, die Suche nach geeigneten Fachkräften steht in vielen Unternehmen weiter im Fokus.“

Auch die Arbeitgeber im deutschen Mittelstand sind weiter optimistisch: So wollen 91 Prozent aller mittelständischen Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen oder haben keine Entlassungen geplant. Gegenüber dem vorherigen Quartal ein Plus von 3 Prozentpunkten.

Der große Gewinner unter den neun von Manpower untersuchten Branchen kommt aus dem Bereich Versorgung, Gas, Wasser und Elektrizität: Mit einem Prognoseplus von 15 Prozent erzielt diese Branche ihren besten Wert seit dem vierten Quartal 2010.

Auch Arbeitgeber aus Handel und Gastgewerbe gehen sehr optimistisch in das erste Quartal. Nachdem es in der zweiten Jahreshälfte noch eine negative Stimmung herrschte, drehte die Zahl der avisierten Neueinstellungen nun deutlich ins Positive: Sie steht nun bei stabilen sieben Prozent.

Im Bereich der Finanzwirtschaft, der Immobilien, Versicherungen und Unternehmensdienstleistungen rechnen die Unternehmen mit einem  Stellenplus von insgesamt 10 Prozent.

Den stärksten Zuwachs von Stellen soll es der Studie nach in Süddeutschland geben: Hier kommt die Studie auf einen Anstieg im Beschäftigungsausblick von zehn Prozent. Im Westen und im Norden geht es ebenfalls aufwärts, aber nur um vier Prozent. Sinkende Beschäftigungschancen – um vier Prozent – gibt es nur im Osten.

München hat die meisten freien Stellen

Mehr als 60 Prozent aller freien Stellen in Deutschland gibt es in großen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, wie eine Untersuchung des Personaldienstleisters Adecco zeigt. Die meisten Jobs gibt es demnach in München, gefolgt von Berlin und Hamburg. Gemessen an ihrer Größe relativ viele Jobs bieten auch Bonn und Heilbronn. Dresden und Dortmund zum Beispiel liegen noch dahinter – obwohl sie teils deutlich größer sind.

München ist auch Spitzenreiter bei den Industriejobs sowie den Stellen in der Finanz- und Versicherungsbranche: Hier liegt die bayerische Landeshauptstadt sogar noch vor Frankfurt am Main. Beim Handel hat die Hanse- und Hafenstadt Hamburg die Nase vorn, in Berlin dagegen gibt es die meisten Jobs im Gastgewerbe.

Redaktion: Thorben Hansen


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